Motor

Ventilfedern sind Elemente des Ventiltriebs. Dieser steuert in Verbrennungsmotoren nach dem Hubkolbenprinzip den Gas- oder Ladungswechsel. Dabei wird die Rotation der Nockenwelle um die Längsachse über einen exzentrischen Nocken in eine Längsbewegung des Ventils umgesetzt. Die Aufgabe der Ventilfeder ist es, im gesamten Drehzahlbereich für eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Ventil und Nocken zu sorgen. Durch hochfeste Werkstoffe und optimierte Produktionsverfahren lassen sich Bauraum und Kosten einsparen und eine Gewichtsreduzierung von bis zu 10 % am Zylinderkopf realisieren.

Die Nebenaggregate in PKW-Motoren werden heutzutage meist über einen einzigen Keilrippenriemen angetrieben. Dieser unterliegt temperatur- und alterungsbedingten Längenänderungen und ist Drehzahlungleichförmigkeiten des Motors und Erschütterungen ausgesetzt. Um Längenunterschiede des Riemens auszugleichen und um Flattern und Unrundlaufen entgegenzuwirken, werden in modernen Nebenaggregatetrieben automatische Riemenspannsysteme eingesetzt, die zwei grundlegende Funktionen erfüllen: Spannen und Dämpfen.

Federbandschellen sind selbstspannende Dichtungselemente aus vergütetem Federbandstahl. Sie dichten in Kühlmittel- und Heizungskreisläufen sowie Servo-, Kraftstoff-, Luftansaug- und Ladeluftsystemen Schlauch-Stutzen-Verbindungen sicher und wartungsfrei ab.